Herzlich willkommen

auf den Internetseiten der

      Rheumatologischen Schwerpunktpraxis Wolfgang Reichel

in Bad Windsheim, westliches Mittelfranken.

Rheumatologische Schwerpunktpraxen werden in der Regel wegen Schmerzen in verschiedensten Abschnitten des Bewegungsapparates in Anspruch genommen, aber auch hinter anderen Krankheitszeichen können sich rheumatologische Erkrankungen verbergen.

Die Aufgabe meiner Rheumatologischen Schwerpunktpraxis besteht in:
  • der diagnostischen Zuordnung der Krankheitssymptome zu rheumatologischen Erkrankungen oder aber deren Ausschluss,

  • der Diagnose möglicher anderer Ursachen des Beschwerdebildes,

  • der Einleitung und/oder Kontrolle der speziellen rheumatologischen Therapien,

  • der Vermittlung von Information über rheumatologische und immunologische Erkrankungen, über Ziele, Wirkungen und Nebenwirkungen der verwandten therapeutischen Strategien,

Nähere Information finden Sie auf den nachfolgenden Internetseiten unter "Info für Patienten und Ärzte" und "Leistungsspektrum der Praxis".

 

HINWEIS ZUM CORONA-VIRUS

Die Verbreitung des „Coronavirus“ (Medizinische Bezeichnung: SARS-CoV-2; Es gibt schon lange verschiedene Coronaviren!) macht vielen Menschen Angst und Sorgen. Gerade Sie als Patient nach Nierentransplantation oder mit einer entzündlich-rheumatischen Systemerkrankung, wie der rheumatoiden Arthritis, Psoriasisarthritis, M. Bechterew oder Kollagenosen wie SLE, Sjögren sind vielleicht besonders verunsichert. Bin ich besonders gefährdet? Soll ich meine „Rheuma“-Medikation in dieser Phase überhaupt noch nehmen? Ist das nicht zu gefährlich? Unsere Patienten haben durch die Erkrankung selbst, aber auch durch die Therapie ein etwas erhöhtes Infektrisiko. Wie stark dieses Infektrisiko erhöht ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. der Art der Erkrankung, eventuellen Begleiterkrankungen, aktueller Therapie, Alter und andere Faktoren. Sie sehen, daß hier immer eine individuelle Bewertung sinnvoll ist. Das Immunsystem ist aber natürlich nicht „abgestellt“, sondern macht einen Großteil seiner sinnvollen Aufgaben.

Aktuell ist kein anderes Verhalten zu empfehlen wie in einer Grippe-Saison. Was bedeutet dies konkret?
Potenzielle Ansteckungsherde meiden, bei Fieber, also Temperatur über 38,5° (Fieber messen!) die „Rheuma“-Medikation pausieren (Ausnahme Kortisonpräparate!). Bei milden Krankheitszeichen ist dies generell nicht notwendig. In der Regel ist auch eine Pause sinnvoll, wenn sie ein Antibiotikum nehmen. Kontaktieren Sie uns oder Ihren Hausarzt im Einzelfall telefonisch, wenn Sie sich nicht sicher sind! Derzeit möchten wir Sie auch bitten aus Rücksicht auf die anderen Patienten mit immunsuppressiver Therapie einen geplanten Termin in unserer Praxis zu verschieben, sollten Sie einen Infekt der Atemwege haben.

In der derzeitigen Situation wünschen sich in aller Regel auch die Hausärzte eine telefonische Kontaktaufnahme, bevor sie sich dort mit einem Infekt der Atemwege vorstellen. Bundesweit können Sie auch Informationen unter der Telefonnummer 116117 oder über die Website www.116117.de, dem Informationsservice der Kassenärztlichen Vereinigung bekommen.

Sollten Sie grippale Symptome (z.B. Husten, Fieber, Gliederschmerzen) haben und sich in einem der Risikogebiete für SARS-CoV-2 aufgehalten haben oder Kontakt mit einem Infizierten gehabt haben, kontaktieren Sie bitte ebenfalls telefonisch Ihren Hausarzt oder den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117. In einer solchen Situation sollten Sie als Patient nach Organtransplantation Ihre Medikamente bitte nur nach Rücksprache mit dem betreuenden Nephrologen ändern. Als "Rheumapatient" dürfen Sie - von schwersten Vaskulitiden abgesehen - im Zweifelsfall Ihre immunsuppressiven Medikamente pausieren. Eine Therapie mit einem Kortisonpräparat wie Prednisolon sollte in der Regel fortgesetzt werden.

09.03.2020


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Praxis Wolfgang Reichel
Erkenbrechtallee 45
91438 Bad Windsheim
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